Aktuelles

Richtfest für die Erweiterung der Bücherei in Lüdinghausen

Baubeginn beim Gemeindezentrum St. Georg in Heiden

3. Preis Wettbewerb Verwaltungsgebäude der Evangelischen Kirche am Coesfelder Kreuz in Münster

Verwaltung Coesfelder Kreuz, Verwaltung Evangelische Kirche Münster, Verwaltung Kirchenkreise

Die Ferien sind vorbei und die Mariengrundschule Greven + die Kita Klaras Kinderhaus sind pünktlich fertig geworden!

Grundschule Greven, Kita Klarastift, Klaras Kinderhaus, Mariengrundschule Greven

1. Preis Wettbewerb Neugestaltung Fassade Stadthalle Gütersloh

Aus der Jurybeurteilung:

Der Entwurf fühlt sich dem Bestand der 70er Jahre verpflichtet, möchte diesen aber, ohne sich anzubiedern, in einen zeitgenössischen Kulturbau verwandeln. Die Verfasser sprechen von einem „festlichen Kleid“, das dem Altbau übergestreift wird, und lagern diesen kulturellen Teil der Architektur auf einem robusten Sockel aus dunklem hartgebrannten Klinker. Dieser bietet das Fundament für die Kultur und ordnet die dienenden Funktionen geschickt neu, so werden beispielsweise an der Nordfassade Anlieferung und Notausgänge auf einem Podest gebündelt. Hier, wie auch an der Westfassade, kommt es zu sinnvollen Verschneidungen in der Vertikalen von dienendem Sockel und Kulturbereich, um Akzente zu setzen, zum Beispiel im Bereich des Fluchtbalkons des kleinen Saals.
Die winklige Fassade des Bestandsbaus und seine Dachschrägen werden gekonnt in einen ganzheitlichen und fein gestuften Baukörper überführt, der aus weißen Alupanelen besteht. Damit baut er eine materiell-farbliche Nähe zum gegenüberliegenden Theater auf. Mit wenigen, aber gezielten Eingriffen in den Bestand wird diese Wirkung erzielt. Kleinere Rücksprünge werden mit der Fassade überbaut. Öffnungen von Nebenräumen werden dabei teilweise mit groß gelochten Paneelen überspannt, um die Belichtung dieser Bereiche zu gewährleisten. Ebenso folgerichtig wird der Bereich des Balkons über dem Haupteingang verkleinert, um die Außenwirkung des großzügigen, 2-geschossigen Foyers zu unterstützen. Die Modifikation des Westeingangs wird dagegen kritisch diskutiert und sollte überprüft werden.
Die Arbeit zeigt auf überzeugende Weise wie ein 70er Jahre Kulturbau, gerade auf der Grundlage seiner spezifischen Eigenheiten, zu einer eigenständigen, zeitgenössischen Architektur transformiert werden kann. Auch die Tugend der Kleinteiligkeit wird beibehalten. Dennoch wirkt der Bau mit seiner neuen Fassade selbstbewusster als der Bestand und legt mit Material und Form eine gute Grundlage für ein Kulturensemble mit Theater und geplantem Hotel.

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